Die Rheinsberger Gewässer


Dies ist wohl eines der schönsten Wassersportreviere Deutschlands. Waldreiche, hügelige Ufer ohne Straßen, glasklares Wasser, kein lärmender Autoverkehr, Keine Industrie und außer ein paar kleinen Ausflugsschiffen keine Berufsschifffahrt. Die Fahrt geht durch enge Kanäle und über weite Seen und meistens durch unberührte Natur, ein wahrer Genuss. Die Rheinsberger Gewässer zweigen auf dem Pälitzsee bei Kleinzerlang von der Müritz-Havel-Wasserstraße ab. 

Über den Schleusenkanal, Schleuse Wolfsbruch, Großer Prebelowsee, Tietzowsee, Hüttenkanal, Schlabornsee, Schlabornkanal, Rheinsberger See und Reke kommt man auf den Grienericksee bis vor das Schloss Rheinsberg. 

Für Paddelboote geht es weiter über den Rhin bis in die Ruppiner Gewässer (teils umtragen).
Ein lohnenswerter Abzweig vom Tietzowsee sind die Zechliner Gewässer. Über den Zootzensee, Repenter Kanal und Großer Zechliner See gelangt man zum Schwarzer See nach Flecken Zechlin. Die Zechliner Gewässer sind sehr sauber und klar.

Die Rheinsberger Gewässer zweigen am Kleinen Pälitz-See von der Müritz-Havel-Wasserstraße ab. Vorbei am Ort Klein-Zerlang erreicht man nach 2,3 km die Schleuse Wolfsbruch. Die Wasserwanderstrecke ist sehr romantisch und hat als Besonderheit recht enge Brückendurchfahrten.

Unmittelbar nach der Straßenbrücke Prebelow wird der gleichnamige See erreicht. Weiter führt die Fahrt über den Tietzowsee. Hier gabelt sich der Wasserweg in Richtung Rheinsberg und nach Flecken-Zechlin.

Über den Zotzenkanal, Zotzensee, Repterkanal, Landwehrkanal wird der Gr. Zechliner See erreicht. Bis zum Ende der Wasserstraße am Schwarzer See, am Ort Flecken Zechlin, ist der Zechliner Kanal zu befahren.

In Richtung Rheinsberg fährt man über den Hüttenkanal, den Schlaborn-See, den großen Rheinsberger See in den an der Stadt Rheinsberg gelegenen Grienericksee. Hier ist natürlich die Besichtigung des Schlosses mit Schlosspark eine Pflicht.

Rheinsberg gilt als der kulturelle „Leuchtturm“ im Norden Brandenburgs. Der preußische Kronprinz Friedrich (später: Friedrich der Große) und sein Bruder Prinz Heinrich prägten im 18. Jahrhundert das Bild Rheinsbergs als ein aufklärerischer „Musenhof“. 

Hier gediehen die Künste zur Blüte und ein europäischer Geist verband den Ort mit den Metropolen der Zeit. Theodor Fontane im 19. und Kurt Tucholsky im 20. Jahrhundert befestigten Rheinsbergs Ruf als geistige Quelle und heitere Idylle.

Mit seinem historischen Schloss als Mittelpunkt ist Rheinsberg auch heute wieder eine Kulturstadt mit überregionaler Ausstrahlung. Erkunden Sie ein nahezu ganzjähriges abwechslungsreiches Angebot historischer und zeitgenössischer Kunst! Ein besonderer Genuss sind die Aufführungen der "Kammeroper Rheinsberg" im Garten oder im Hof des Schlosses.

Hafendorf Rheinsberg

Direkt an der Südspitze der Mecklenburgischen Seenplatte, nur 1 km vom Rheinsberger Stadtkern entfernt, malerisch eingebettet in Wald und Wiesen, eröffnet das Hafendorf Rheinsberg an der Rheinsberger Seenkette, dem Tor zur Mecklenburgischen Seenplatte, ganz neue Dimensionen – sich wohlfühlen & entspannen in maritimer Atmosphäre. Das Hafendorf Rheinsberg besticht durch moderne Architektur und maritimen Charme.
Ebenso ist das Hafendorf Rheinsberg ein idealer Start- und Endpunkt für Ihre Erkundungen der Rheinsberger Seen und der Mecklenburger Seenplatte.

Boat-City – das ist der idyllische Hafen und Wasserwanderrastplatz im Hafendorf Rheinsberg. Hier finden Sie sowohl einen Gastliegehafen mit Rundum-Versorgung und Boots-Service. Boat-City ist Ihr kompetenter Ansprechpartner rund um Hafen, Boot und Wassersport.