Templiner Gewässer


Die Erschließung der Templiner Gewässer erfolgte im Jahre 1745. Der 1894 bis 1896 gebaute Templiner Kanal verbindet in erster Linie den Templiner See östlich von Templin mit dem weiter westlich gelegenen Röddelinsee und weiterbis zur Mündung des Schulzenfließes. Das letzte gut 2 km lange Stück bis zur oberen Havel wird Templiner Wasser genannt. Zwei Schleusen, in Templin und kurz vor der Mündung des Schulzenfließes die Schleuse Kannenburg, sorgen für die Anpassung an den niedrigeren Wasserpegel der Havel.

Die Templiner Gewässer sind nicht nur eine willkommene Erweiterung einer Schiffsreise auf der Oberen Havel, sondern ein ausgesprochen schönes und auch großes Revier, in dem man sich gut und gerne ein paar Tage mit dem Kanu herumtreiben kann. Es gibt hier im Naturpark Uckermärkische Seen wundervolle Natur zu erleben, aber auch Templin als Stadt ist mit ihrer Fülle an Baudenkmälern wie die sehr gut erhaltene, lange Stadtmauer für manche Überraschung gut. In Wäldern eingebettet liegen schöne Seen und romantisch anmutende alte Kanäle. Die meisten Seen sind miteinander verbunden. 

Stadtschleuse Templin

Eine vollständig sanierte Stadtmauer, die Sie im Innenraum einmal umrunden können, erwartet Sie. Entdecken Sie die vielen Kleinode der Stadt, angefangen vom Historischen Rathaus auf dem liebevoll gestalteten Marktplatz mit seinem Kopfsteinpflaster, den Linden, dem Brunnen und den vielen Festen, die die Templiner gern mit Ihren Gästen hier feiern. Schon von Weitem glänzt die goldene Kugel der St.-Maria-Magdalenen-Kirche, ein dreischiffiger barocker Hallenbau. Besuchen Sie die Kirche und schauen Sie vom Kirchturm auf Altstadt und Templiner Stadtsee. Erleben Sie den „Klang“ der Kirche bei einem der zahlreichen Konzerte der Templiner Kantorei. Für Entdecker hat die historische Innenstadt noch viel mehr zu bieten. So lädt der „Hinterhof“ vom Markt 4 zum Verweilen ein, eine Ruheoase inmitten des Stadtzentrums.

 

In Templin